Griff
Griffhandschuhe sorgen für sicheren Halt bei Arbeiten mit Werkzeugen, Werkstücken, Verpackungen, Metall, Kunststoff, Holz oder anderen Materialien. Je nach Einsatzbereich sind Beschichtung, Rutschhemmung, Abriebfestigkeit, Fingergefühl und Tragekomfort entscheidend. Bei Totalprotex finden Sie Griffhandschuhe für Industrie, Lager, Logistik, Montage, Bau, Handwerk und allgemeine Arbeiten – für trockene, feuchte oder leicht ölige Arbeitsbedingungen.
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NPR15 Nitril-Schaumstoff-Touchscreen-Handschuh PK12 A355
zzgl. MwSt: 37,13 € Inkl. MwSt: 44,92 € -
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Griffhandschuhe für sicheren Halt bei der Arbeit
Griffhandschuhe werden überall dort eingesetzt, wo Gegenstände sicher gehalten, bewegt, montiert oder verarbeitet werden müssen. Ein guter Griff ist in vielen Arbeitsbereichen entscheidend: Lager, Logistik, Industrie, Montage, Bau, Handwerk, Verpackung, Wartung und allgemeine Werkstattarbeiten. Wenn Werkzeuge, Kartons, Bauteile oder Materialien abrutschen, kann das Arbeitsabläufe stören und das Verletzungsrisiko erhöhen.
Die richtige Auswahl hängt vom Einsatzbereich ab. Für trockene Montagearbeiten wird ein anderer Handschuh benötigt als für Arbeiten mit leicht feuchten, öligen oder rauen Oberflächen. Neben dem Grip sind auch Abriebfestigkeit, Fingergefühl, Passform, Beschichtung und Tragekomfort wichtig.
Welche Griffhandschuhe passen zu welchem Einsatz?
Für trockene Arbeitsbereiche eignen sich leichte Griffhandschuhe mit guter Fingerbeweglichkeit. Sie werden häufig in Montage, Lager, Verpackung und Kommissionierung eingesetzt. Dort zählen präzises Greifen, angenehmes Tragegefühl und sicherer Halt bei wiederholten Bewegungen.
Für grobere Arbeiten in Bau, Handwerk oder Industrie sollten Griffhandschuhe widerstandsfähiger sein. Hier sind Abriebfestigkeit, robuste Materialien und eine belastbare Beschichtung wichtig. Bei rauen Oberflächen, schweren Werkstücken oder häufigem Kontakt mit Werkzeugen muss der Handschuh mehr aushalten als bei leichten Tätigkeiten.
In leicht feuchten oder öligen Arbeitsumgebungen sollte besonders auf die Beschichtung geachtet werden. Nicht jeder Handschuh bietet unter solchen Bedingungen ausreichend Halt. Für Arbeiten mit stärkeren chemischen Risiken reichen normale Griffhandschuhe nicht aus; dann sollten passende Chemikalienschutzhandschuhe geprüft werden.
Beschichtungen: PU, Nitril und Latex
Die Beschichtung bestimmt wesentlich, wie ein Griffhandschuh in der Praxis funktioniert. PU-beschichtete Handschuhe sind häufig leicht, flexibel und gut für trockene Präzisionsarbeiten geeignet. Sie bieten ein gutes Tastgefühl und eignen sich für Montage, Verpackung und Arbeiten mit kleinen Teilen.
Nitrilbeschichtungen sind oft abriebfester und können bei öligen oder leicht feuchten Bedingungen Vorteile bieten. Sie werden häufig in Industrie, Werkstatt, Wartung und Logistik eingesetzt. Je nach Modell kann Nitril einen guten Kompromiss aus Haltbarkeit, Grip und Beweglichkeit bieten.
Latexbeschichtungen können starken Grip bieten, besonders bei bestimmten trockenen oder feuchten Anwendungen. Sie sind jedoch nicht für jede Arbeitsumgebung geeignet und können bei Personen mit Latexempfindlichkeit problematisch sein. Deshalb sollte das Material immer zum Einsatzbereich und zu den Trägern passen.
Fingergefühl, Passform und Tragekomfort
Griffhandschuhe müssen sicher sitzen, ohne die Beweglichkeit unnötig einzuschränken. Ein zu weiter Handschuh kann verrutschen und die Kontrolle verringern. Ein zu enger Handschuh kann drücken, die Hand ermüden lassen und bei längerer Tragezeit unangenehm werden.
Für präzise Arbeiten sind Fingergefühl und Flexibilität besonders wichtig. Wer kleine Teile greift, Werkzeuge führt oder feine Montagetätigkeiten ausführt, benötigt einen Handschuh mit gutem Tastgefühl. Für grobe Arbeiten kann dagegen ein robusteres Modell sinnvoller sein.
Tragekomfort ist ein praktischer Sicherheitsfaktor. Handschuhe, die unbequem sind, werden im Arbeitsalltag oft nicht konsequent getragen. Atmungsaktive Materialien, gute Passform und passende Größe helfen dabei, dass Griffhandschuhe auch über längere Zeit angenehm bleiben.
Griffhandschuhe und mechanischer Schutz
Viele Griffhandschuhe bieten zusätzlich Schutz gegen mechanische Belastungen wie Abrieb oder leichte Stöße. Für höhere mechanische Risiken sollte auf die Kennzeichnung nach EN 388:2016 geachtet werden. Diese Norm bewertet unter anderem Abriebfestigkeit, Schnittschutz, Weiterreißfestigkeit und Durchstichfestigkeit.
Wenn bei der Arbeit scharfe Kanten, Metallteile, Glas oder Schnittgefahren auftreten, sind normale Griffhandschuhe möglicherweise nicht ausreichend. In solchen Fällen sollten schnittfeste Handschuhe geprüft werden. Sie kombinieren je nach Modell Schnittschutz mit Grip und Beweglichkeit.
Für Schweißarbeiten, starke Hitze oder Funkenflug sind Griffhandschuhe ebenfalls nicht die richtige Wahl. Dort sollten geeignete Schweißerhandschuhe verwendet werden.
Griffhandschuhe richtig kombinieren
Griffhandschuhe sind ein Teil der persönlichen Schutzausrüstung. Je nach Tätigkeit gehören auch Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe, Augenschutz oder weitere PSA dazu. In Lager und Logistik können leichte Griffhandschuhe zusammen mit Sicherheitsschuhen und robuster Arbeitskleidung ausreichen. In Bau und Industrie können zusätzliche Schutzfunktionen notwendig sein.
Bei Arbeiten in Kälte oder Kühlräumen sollten Thermo- und Kühlhaushandschuhe geprüft werden. Dort muss der Handschuh nicht nur Grip bieten, sondern auch vor Kälte schützen. Bei elektrostatisch sensiblen Bereichen können ESD-Handschuhe relevant sein.
Worauf beim Kauf von Griffhandschuhen achten?
Beim Kauf sollte zuerst die Arbeitsumgebung betrachtet werden. Ist die Arbeit trocken, feucht oder ölig? Werden kleine Teile oder schwere Werkstücke bewegt? Gibt es Abrieb, scharfe Kanten oder chemische Belastungen? Danach lassen sich Material, Beschichtung und Schutzklasse sinnvoll auswählen.
Für präzise Arbeiten sind leichte, flexible Handschuhe mit gutem Tastgefühl sinnvoll. Für grobe Arbeiten sollten Abriebfestigkeit und robuste Beschichtung stärker gewichtet werden. Für feuchte oder ölige Bedingungen ist der passende Grip entscheidend.
Auch die Größe sollte nicht unterschätzt werden. Ein Griffhandschuh muss eng genug sitzen, um Kontrolle zu bieten, aber ausreichend bequem bleiben. Bei langen Schichten sind Tragekomfort, Atmungsaktivität und Beweglichkeit besonders wichtig.
Häufige Fragen zu Griffhandschuhen
Wann brauche ich Griffhandschuhe?
Griffhandschuhe sind sinnvoll, wenn Werkzeuge, Werkstücke, Kartons, Bauteile oder Materialien sicher gehalten und bewegt werden müssen. Sie werden häufig in Lager, Logistik, Montage, Industrie, Bau und Handwerk eingesetzt.
Welche Beschichtung ist bei Griffhandschuhen sinnvoll?
PU eignet sich häufig für trockene Präzisionsarbeiten. Nitril kann bei öligen oder leicht feuchten Bedingungen Vorteile bieten. Latex kann starken Grip bieten, ist aber nicht für jede Person und jeden Einsatzbereich geeignet.
Sind Griffhandschuhe schnittfest?
Nicht automatisch. Manche Griffhandschuhe bieten mechanischen Schutz, aber bei echten Schnittgefahren sollten schnittfeste Handschuhe nach passender Schutzklasse gewählt werden.
Welche Griffhandschuhe eignen sich für ölige Arbeiten?
Für leicht ölige Arbeiten sind häufig nitrilbeschichtete Handschuhe sinnvoll. Entscheidend ist, dass die Beschichtung für den jeweiligen Untergrund und die Arbeitsbedingungen geeignet ist.
Worauf sollte man bei der Passform achten?
Der Handschuh sollte sicher sitzen, ohne zu drücken. Für präzise Arbeiten ist gutes Fingergefühl wichtig, für grobe Arbeiten eher Robustheit und Abriebfestigkeit. Die richtige Größe verbessert Kontrolle und Tragekomfort.


















